Die Kühlschranktür nicht unnötig offen lassen

Filed Under (Energie sparen) by Redakteur on 18-07-2010

Der Kühlschrank ist ein unverzichtbares Elektrogerät in der Küche und darf nicht fehlen. Dennoch kann hier auch ein dicker Stromfresser stehen, wenn man nicht richtig damit umgeht, beziehungsweise bei der Anschaffung nicht genau aufpasst. Beim Kauf gibt es die Möglichkeit, sich für einen Einbau Kühlschrank oder für ein separates Gerät zu entscheiden. Das an sich macht noch keinen Unterschied im Stromverbrauch. Hier gilt es, auf die entsprechende Energie Effizienzklasse zu achten. Günstigere Geräte haben oft nur die Energieeffizienzklasse B, während es im oberen Preissegment auch deutlich sparsamere Modelle gibt.

Das sparsamste und teuerste Kühlschrank Modell macht keinen Sinn, wenn dann aber beim täglichen Umgang der Strom verschwendet wird. Jede Wärme, die in das Innere vom Kühlschrank kommt, muss von der Kühlung wieder ausgeglichen werden. Das bedeutet, dass der Kühlschrank umso weniger Strom verbraucht, je weniger er auf und zu gemacht wird. So kann zum Beispiel gespart werden, wenn beim Aufräumen der Einkäufe nicht für jedes Teil extra die Kühlschranktür geöffnet wird. Effektiver und sparsamer ist es, alle für den kühlen Gesellen bestimmten Lebensmittel und Getränke zusammen und griffbereit zu stellen, um sie in einem Aufwasch einzuräumen. Gleiches gilt für die Entnahme von Lebensmitteln. Alles, was zum Kochen benötigt wird, kann auf einmal heraus geholt werden; danach bleibt die Türe wieder zu und ein einmaliger Kühlvorgang bringt alles wieder auf die ideale Aufbewahrungstemperatur.

Der gesparte Strom kommt nicht nur den Haushaltskassen zu Gute, die durch immer weiter steigende Energiepreise ohnehin mehr belastet sind, denn je. Auch die Natur profitiert von einer durchdachten Weise, mit dem Strom umzugehen, der ja noch nicht überall aus erneuerbaren Ressourcen und frei von Atomstrom produziert wird. Schon Kindern sollte ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Strom antrainiert werden – und dazu gehört es zum Beispiel, die Kühlschranktüre nicht unnötig zu öffnen und geöffnet zu lassen.

Waschen nur bei niedrigen Temperaturen

Filed Under (Energie sparen) by Redakteur on 08-07-2010

Je weniger eine Waschmaschine das Wasser aufheizen muss, mit dem die Wäsche dann gewaschen wird, umso weniger Strom verbraucht sich auch. Eine zweite Möglichkeit, Energie sparen zu können, ist es, kürzere Programme einzuschalten; auch hier senkt sich der Verbrauch an Strom einfach aus der logischen Tatsache, dass die Maschine nicht so lange läuft. Egal, ob Miele oder Siemens, Bauknecht oder eher unbekanntere Marken: Jede Waschmaschine wird von den Herstellern heute so konzipiert, dass sie auch über ökologisch sinnvolle Kurzprogramme verfügt. Diese kann die moderne Hausfrau auch getrost nutzen, solange die Wäsche nicht so sehr verschmutzt ist, dass man um das normale Buntwäsche Programm nicht herum kommt.

Um die Waschleistung in den Kurzprogrammen muss man sich keine Gedanken machen. Die Waschmittel von heute sind den Ansprüchen des Energiesparens durchaus angepasst. Ein Flüssigwaschmittel löst sich bedeutend leichter, als die Pulver, die man von früher kannte. Die heutigen Waschpulver – meistens Konzentrate, lösen sich aber auch viel schneller auf. Schon das bringt im Energieverbrauch eine erste Ersparnis. Die Waschkraft der Waschmittel beginnt heute schon bei den niedrigsten Temperaturen; man muss Handtücher nicht mehr unbedingt im Kochprogramm bei 90 Grad waschen, wenn sie nicht deutlich verschmutzt sind. Extra Programme für Seide und Wolle machen die Wäsche meistens schon in weniger als 45 Minuten sauber. Selbst die normale Buntwäsche, die eigentlich bei 30 Grad gewaschen wird, bedarf nur eines kürzeren Programmes, wenn keine hartnäckigen Flecken darin sind. Vorwäsche ist nur noch in den seltensten Fällen erforderlich.

Hygienespüler sorgen dafür, dass auch mit Bakterien verunreinigte Wäsche keimfrei und sauber wird. Die Zusätze werden einfach nach Anweisung in die Maschine gegeben und sorgen für ein Abtöten eventueller Keime. Beim Kauf einer neuen Waschmaschine sollte unbedingt darauf geachtet werden, die Bedienungsanleitung aufmerksam zu lesen, um mit optimiertem Stromverbrauch arbeiten zu können. Es kommt nicht zuletzt der jährlichen Nebenkosten Abrechnung zu Gute, wenn man von alten und längst überholten Gewohnheiten abweicht.