Möbel selbst aufbauen

Filed Under (Inneneinrichtung) by Redakteur on 12-07-2010

Den Service, zu den Kunden nach Hause zu kommen und dort die gekauften Möbel aufzubauen, bieten viele Möbelhäuser an. Dennoch kann man sich das Geld für diesen Service sparen und selbst zu Akkuschrauber und Leim greifen. Das ist mühsam, macht aber irgendwie auch Spaß.

Die meisten Möbel sind in all ihre Einzelteile zerlegt und in Kartons verpackt. Außer bei vormontierten Ausstellungsstücken erleichtert das den Transport vom Möbelhaus nach Hause natürlich enorm. Beim Auspacken der Kartons sollte man dann aber auch schon die Aufbauanleitung zur Hand nehmen und sich die einzelnen Teile ansehen und nach der Reihe parat legen. Die Schrauben, Holzstöpsel und Scharniere, der Holzleim und alles, was man zur Montage noch so braucht, sind in einem extra Beutel oder in einem Karton in der Schachtel mit den Möbelteilen enthalten. Ab und zu passiert es, dass eben diese Teile fehlen; ein Anruf im Möbelhaus klärt dieses Problem sehr schnell.

Wer die Anleitung zum Aufbau nicht befolgt, könnte ein anderes Problem bekommen; nämlich den Faden zu verlieren und nicht mehr zu wissen, wie es weiter geht. Meistens geht man nach einer bestimmten Reihenfolge vor: Zunächst werden die Schubladen verleimt, die Türen vorbereitet und die Einzelteile aus Holz oder Furnier vorbereitet. Danach wird der Schrank zusammen gebaut, die Schienen für die Schubladen verschraubt und die Türen eingesetzt. Die Scharniere müssen noch eingestellt und der Schrank anschließend in die Waage gestellt werden. Einige Zeit wird dieser Aufbau, vor allem bei Küchen oder mehrteiligen Wohnzimmerschränken durchaus in Anspruch nehmen. Paare haben hierbei entweder einmal wieder einen heftigen Krach oder eine Menge Spaß. Die Belohnung für die Mühen ist ein tolles neues Möbelstück; außerdem kann für das für den Aufbauservice gesparte Geld gleich noch für neue Dekoration ausgegeben werden.

Neue Möbel rechtzeitig bestellen

Filed Under (Inneneinrichtung) by Redakteur on 03-07-2010

Beim Bestellen neuer Möbel gibt es kleine Tücken, die vor allem bei einem Umzug zu beachten sind. Wenn man beim Einzug in einer neue Wohnung nicht auf dem Boden schlafen möchte, sollte man die neuen Möbel fristgerecht schon einige Zeit vorher bestellen. Am besten so, dass sie passend zum Einzug schon zur neuen Wohnung geliefert werden und nicht auch noch von der alten in die neue Wohnung geschleppt werden müssen. Am besten ist es, man macht sich lange vor dem Umzug einen genauen Plan, in welchem alles steht, was zu bedenken ist, so dass man am Ende keine bösen Überraschungen erleben muss. Ein Umzug ist ohnehin schon purer Stress für alle, die davon betroffen sind. Man macht sich also eine Liste, auf der steht, was neu gekauft wird, wie zum Beispiel die Küche, das Bett, einige Schränke oder zum Beispiel auch Regale. Danach sollte man feststellen, wie viele Freunde kommen werden, um bei dem Umzug und beim Aufbauen der Möbel zu helfen. Dann kann man auch gleich berechnen, was man zu allererst aufbauen möchte, also das, was am wichtigsten ist, wie zum Beispiel das Bett. Wichtig ist es auch, abzuschätzen, wie lange man für jedes einzelne Teil circa brauchen wird.

So kann man schon ungefähr sagen wie der Umzug ablaufen wird, denn richtig vorhersagen, welche Pannen an dem Umzugstag passieren werden, kann man nie. Die Möbel brauchen meist mehrere Tage und sogar Wochen, bis sie lieferbar sind und endlich versendet werden. Einige Möbelhäuser lassen sich auch darauf ein, dass ein Preisnachlass für den Kunden gegeben wird, die eine lange Zeit auf die Möbel warten müssen. Sie bekommen bei etwas Verhandlungsgeschick auch Prozente auf weitere Artikel, was für einen Umzug sehr praktisch ist, denn man braucht jede Menge an neuen Sachen. So kann das Möbelhaus auch sicher gehen, dass man die nächsten neuen Möbel auch wieder hier einkaufen wird und dass der Kunde zufrieden ist – auch mit manchmal sehr langen Wartezeiten, die nicht zum Problem werden, wenn man Kauf und Umzug eben richtig geplant hat.